Bauen und Sanieren von Wohn- und Geschäftshäusern

Bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen an  Wohn- und Geschäftshäusern spielt das „klassische“ Bau- und Architektenrecht eine entscheidende Rolle. Die wirtschaftliche Umsetzung innerhalb des geplanten und finanzierten Rahmens erfordert verlässliche Architekten- und Bauverträge. Nachtrags- und Mängelstreitigkeiten sollen möglichst vermieden oder vernünftig und effizient gelöst werden. Hierfür sind die vertraglichen Regelungen und der konfliktverursachende Sachverhalt im Einzelfall genau zu klären und anhand der aktuellen Rechtsprechung einzuordnen.

Oft ist es möglich, die weitere Entwicklung zu steuern, um die Position am Verhandlungstisch oder bei Gericht zu stärken. Im innerstädtischen Bereich sind vorausschauende nachbarschaftliche Vereinbarungen regelmäßig erforderlich, um störungsfreies Bauen zu ermöglichen und einen gerichtlichen Baustopp zu vermeiden. Bei Störungen des Bauablaufs ist eine umfassende Dokumentation nach den strengen Anforderungen der Rechtsprechung notwendig, um hiermit verbundene Ansprüche durchsetzen zu können.

Die Besonderheiten asbestbelasteter Gebäude und die hierzu geltende Rechtsprechung sollte schon bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Nachträgliche Dachausbauten führen regelmäßig zu Konflikten mit der Wohnungseigentümergemeinschaft. Dies sollte idealerweise schon in der Teilungserklärung berücksichtigt, spätestens aber bei der Planung und baulichen Umsetzung beachtet werden, um die Baumaßnahme plangerecht abschließen zu können.

So gibt es zunehmend praxisbezogene baurechtliche Sonderthemen, die nur mit entsprechenden Spezialkenntnissen und der nötigen Praxiserfahrung beherrscht und effizient bearbeitet werden können.

Team Bau- und Bauträgerrecht