Dachgeschossausbau

Der nachträgliche Ausbau von Dachgeschosseinheiten von Mehrfamilienhäusern erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Entweder erfolgt dies im Zuge der Sanierung durch den Aufteiler des Objektes oder später durch den jeweiligen Eigentümer einer Dachgeschosseinheit. Auf der Grundlage der in der Teilungserklärung eingeräumten Befugnis werden die zuvor häufig ungenutzten Dachgeschosseinheiten zu Wohnzwecken um- und ausgebaut, vielfach auch aufgestockt und anschließend an Erwerber veräußert. Nachfolgend zeigen sich oft erst nach Jahren gravierende Bauschäden, die auf nicht fachgerechte Baumaßnahmen zurückzuführen sind. Gerade nachträglich angelegte Dachterrassen sind höchst schadensträchtig und führen in nicht wenigen Fällen früher oder später zu Wasserdurchlaufschäden in den darunter liegenden Geschossen und schädigen hierbei Sonder- und Gemeinschaftseigentum. Derartige Feuchteschäden können das Wachstum holzzerstörender Pilze begünstigen, wodurch schnell hohe Sanierungskosten entstehen können.

Nicht selten ist zu dem Zeitpunkt, in dem die ersten Schäden bemerkt werden, die Gewährleistungsfrist des Verkäufers bereits abgelaufen oder die Wohnung wurde zwischenzeitlich unter Gewährleistungsausschluss weiterveräußert. Die gleichwohl geschädigte Wohnungseigentümergemeinschaft und der einzelne Wohnungseigentümer sind in dieser Situation nicht rechtlos gestellt. In den seltensten Fällen zahlt der für die Bauschäden Verantwortliche die eingetretenen Schäden freiwillig, so dass derartige Fälle regelmäßig gerichtlich verfolgt werden müssen.

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen in der Beweissicherung und besondere Kenntnisse bei der Durchsetzung bestehender Ansprüche, um die WEG letztlich schadlos zu halten.